Freitag, 5. August 2011

Theorie und Praxis

Der Plan war eigentlich ganz simpel:

Analog zum Desktop-PC wollte ich, ausgehend von einer Minimal-Ubuntu-Installation Gnome3 aufs WeTab bringen.

Leider scheiterte das Ganze schon an der Installation von Ubuntu. Mit der Alternate-CD ist es schlicht und einfach nicht möglich, ohne Internetverbindung zu installieren.
Wlan-Treiber oder Module werden nicht geladen und können auch nicht nachgeladen werden, und ohne funktionierendes Netzwerk ist Ende mit Install.
In meinen Augen eine sehr unverständliche Einrichtung, die irgendwie auch dazu beiträgt, meine Begeisterung für Ubuntu zu schmälern.
Nur mal so nebenbei... aber Ubuntu mit Unity ist mittlerweile so eine Art Windows unter den Linux-Derivaten. Die Standardinstallation nervt mit unlogischem Aufbau und einem riesen Müllhaufen voller Software, die kein Mensch braucht. Das führt das ganze Paketmanagement ad absurdum.

Auf jeden Fall habe ich viel rumprobiert. Ubuntu Alternate schied genauso aus wie die Standardinstallation. Kurz hab ichs mal mit Debian versucht, aber da ist die Installation von Gnome ziemlich umständlich.

Irgendwann dann die rettende Idee: Die Server-CD. Eigentlich total unlogisch, aber siehe da, es funktioniert.
Bei der Server-Installation ist es noch kein Problem, das Netzwerk unkonfiguriert zu lassen und alles vom USB-Stick zu installieren.

Installtion lief durch, Updates laufen gerade...

So weit, so gut...

Mittwoch, 27. Juli 2011

Die ersten Gedanken

So, nachdem ich nun schon einige Monate stolzer WeTab Besitzer bin, bin ich nun endlich zu der Erkenntnis gekommen, daß das Tab trotz guter Anlagen für den Alltagsbetrieb schlicht und einfach unbrauchbar ist. Software-Fehler, zeitweises Koma, vergessene Passwörter etc pp. sind einfach nichts für den täglichen Gebrauch.

Nachdem ich ja auf meinem PC sehr gute Erfahrungen mit Gnome3 gemacht habe, kam mir nun der logische Gedanke, auf beim WeTab auf Gnome3 zu setzen.

Vorerst werde ich das ganze mal in einer virtuellen Maschine durchspielen.